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Richard, Gilles und Philippe sind Freunde seit über 40 Jahren. Wie jeden Sommer fahren sie auch dieses Jahr gemeinsam mit ihren Frauen in den Urlaub. Doch das Zusammenleben auf dem gecharterten Segelboot ist dann doch weniger harmonisch als zunächst gedacht – nicht zuletzt, weil Richards neue, deutlich jüngere Freundin die Clique gehörig durcheinander wirbelt. Zwischen Sonnenbrand und Kajütenzwist schwelen Eifersüchteleien und gut gehütete Geheimnisse. Als dann auch noch ein Unwetter aufzieht, ist endgültig der Zeitpunkt gekommen, um klar Schiff zu machen. Wird die Freundschaft den großen Sturm überstehen?

Mit UNTER FREUNDEN gelingt Olivier Baroux (FASTEN AUF ITALIENISCH) eine warmherzige Komödie über alte Freunde und neue Herausforderungen in den besten Jahren. Das heitere Ensemble um Daniel Auteuil (BEVOR DER WINTER KOMMT) segelt auf der perfekten Welle Richtung Korsika – dabei bleibt vor Lachen ganz bestimmt kein Auge trocken!

Isabelle Gélinas
als Carole

Die kanadisch-französische Schauspielerin Isabelle Gélinas studierte sowohl am Cours Florent als auch am Konservatorium für Drama (CNSAD) Schauspiel. Anschließend spielte sie Theater und debütierte 1985 in dem Fernsehfilm LA DIXIÈME DE BEETHOVEN. Im Historienfilm CHOUANS! – REVOLUTION UND LEIDENSCHAFT (1988) konnte sie ihre erste Kinorolle ergattern. Für ihre dritte Filmrolle in Patrice Ambard Drama SUIVEZ CET AVION wurde sie 1990 für den César als Beste Nachwuchsdarstellerin nominiert. Seitdem hält sie in Ihrer Karriere kontinuierlich die Balance zwischen Theater, Fernsehen und Kino.

Kommentar zum Film:
„Meine Figur Carole ist wirklich eine Frohnatur: immer positiv und das Leben in vollen Zügen genießend, ohne sich zu sorgen. Sie ist eine sehr liebenswerte Frau. Sie kann sowohl das Steuer in die Hand nehmen als auch Nudeln kochen. Ich hätte gern mehr Dinge mit ihr gemeinsam. Aber wie sie bin auch ich furchtlos (oder wenigstens in der Lage, meine Furcht zu verbergen), meistens auch optimistisch.“



Zabou Breitman
als Astrid

Die 1959 in Paris geborene Zabou Breitman wurde bereits im Alter von 27 Jahren für den César als Beste Nachwuchsdarstellerin für ihre Rolle in BILLY ZE KICK nominiert. 2001 führte Zabou erstmals Regie: ihr Film CLAIRE – SE SOUVENIR DES BELLES CHOSES, in dem sie auch eine Nebenrolle einnahm, wurde 2003 u.a. mit dem César (Bestes Erstlingswerk) ausgezeichnet. Seitdem führte sie in drei weiteren Filmen Regie und steht weiterhin regelmäßig selbst vor der Kamera.

Kommentar zum Film:
„Für mich ist die Rolle der Astrid ein wahrer Glücksgriff! Meine Eltern, die auch Schauspieler sind, haben immer zu mir gesagt: ‚Die richtig guten Figuren sind die Fieslinge und die Nervensägen.‘ Ich habe viel mehr Lust, solche Rollen zu spielen, als immer nur die netten. Und außerdem bringt der- oder diejenige, die gegen etwas ist, die Handlung ins Rollen. Im Grunde ist ja Astrid auch nicht einfach nur „die Böse“. Sie ist auch eine Frau, der es nicht gut geht.“



Gérard Jugnot
als Gilles

Seine ersten größeren Filmauftritte hatte Jugnot 1976 in Roman Polańskis DER MIETER und in Bertrand Taverniers MONSIEUR KLEIN. Nach der Auflösung der Pariser Theatergruppe Equipe du Splendid, die er u.a. mit Christian Clavier gegründet hatte, drehte Jugnot zunächst zwei Filme als Regisseur: SCOUT TOUJOURS und PINOT SIMPLE FLIC. 1996 feierte er mit FALLAIT PAS…! seinen ersten großen Regieerfolg. Dem deutschen Publikum ist er vor allem durch die Hauptrolle in einem der erfolgreichsten französischen Filme überhaupt, DIE KINDER DES MONSIEUR MATHIEU, bekannt. Jugnot wirkte in über 70 Filmen als Darsteller mit, schrieb die Drehbücher zu mehr als zwei Dutzend Filmen und führte in neun auch selbst Regie.

Kommentar zum Film:
„Gilles, meine Figur, ist zweifellos der Zerbrechlichste der drei Jungs, deren Freundschaft schon seit der Schulzeit besteht. Von außen erscheint er als der Schwächste, der Naivste und auch derjenige, der es nicht so weit gebracht hat, wie die anderen. Er ist jemand, der (wie die anderen übrigens auch) mit einem inneren Knacks die Reise antritt, die ihm gleichzeitig die Möglichkeit gibt, sich zu offenbaren. Ich mochte die Idee, mich diesen Problemen über eine Komödie anzunähern.“



François Berléand
als Philippe

François Berléand war Mitglied in Gérard Jugnots Theatergruppe Equipe du Splendid, in der er viele kleine Rollen übernahm. Der französische Regisseur Pierre Jolivet holte Berléand oft für seine Filme vor die Kamera. Die Zusammenarbeit begann 1986 mit LE COMPLEXE DU KANGOUROU. Im Jahr 2000 erhielt Berléand für seine Leistung in Jolivets MA PETITE ENTREPRIS den César als bester Nebendarsteller. In den 1990er-Jahren hat Berléand in zahlreichen Fernsehproduktionen mitgewirkt, seit 2000 ist er wieder hauptsächlich im Kino zu sehen und avancierte bald zu einem der bekanntesten französischen Schauspieler. Einem großen internationalen Publikum ist er durch seine Rolle als Inspektor Tarconi in der französisch-amerikanischer Actionfilmreihe THE TRANSPORTER bekannt.

Kommentar zum Film:
„Das Drehbuch ließ erahnen, dass der Film zu einem großen Teil über stille Blicke und über Atmosphäre funktioniert. In UNTER FREUNDEN ist der, der am meisten redet nicht unbedingt auch der, der am meisten zu sagen hat! Philippe, meine Figur, ist zweifellos derjenige, der sich menschlich gesehen am meisten zu befreien hat. Er hat eine grauenvolle Frau, die er aber trotz allem liebt.“



Daniel Auteuil
als Richard

Daniel Auteuil gehört zu den populärsten Schauspielern Frankreichs. Bereits im Alter von 17 Jahren machte der gebürtige Algerier seine ersten Schritte auf der Bühne. Es war der Regisseur Gérard Pirès, der ihn erstmalig vor die Kamera holte – unter anderem für DIE ENTFESSELTEN (1975). Trotz zahlreicher Film- und Fernsehrollen spielte Auteuil weiterhin Theater und gewann 1979 den Prix Gérard-Phillippe als Bester Nachwuchsschauspieler. Den Grundstein für seine Laufbahn als zukünftiger Kinostar legte er mit Claude Zidis inzwischen legendärem Komödienklassiker DIE LÜMMEL (1980). Seinen endgültigen Durchbruch schaffte er 1986 mit der Rolle des buckligen provenzalischen Hofknechts Ugolin in dem Doppelfilm JEAN FLORETT/MANONS RACHE, wofür er die erste von vielen César-Nominierung erhielt.

Kommentar zum Film:
„Ich mochte die Ausgangslage des Films sehr: Eine Gruppe von Freunden, die sich seit über 30 Jahren kennen und schon immer ihre Ferien in einem Ferienhaus miteinander verbrachten, steckt man auf ein Boot – den perfekten Ort für eine Katharsis! Man fügt ein Unwetter hinzu und schaut, was passiert! Ich liebe diese Idee, ganz normale Leute in eine ungewöhnliche Situation zu stecken.“



Mélanie Doutey
als Daphnée


Mélanie Doutey wurde 1978 in Paris geboren und trat nach dem Abitur in das Konservatorium für Drama (CNSAD) in Paris ein, wo sie eine Schauspielausbildung erhielt. Bereits 1997 hatte sie eine Rolle in Jean-Charles Taccellas Spielfilm LES GENS QUI S'AIMENT (1998). Im Jahr 2002 wurde sie mit einer tragenden Nebenrolle in Pierre Jolivets Film LE FRÈRE DU GUERRIER an der Seite von Guillaume Canet erstmals einem größeren Publikum bekannt. Auf internationaler Ebene gelang ihr dies vor allem als Michèle Charpin-Vasseur in DIE BLUME DES BÖSEN (2003).

Kommentar zum Film:
„Die Dreharbeiten waren sehr angenehm: Ich erinnere mich an zwei Monate voller Gelächter und voller Solidarität. Nicht, dass der Dreh sehr anstrengend gewesen wäre (es gibt Schlimmeres, als den ganzen Juni auf einem Boot bei Marseille zu verbringen), aber im Studio war dann doch alles recht kompliziert – zumindest was die Technik betrifft: die ganzen Maschinen und die vielen Liter Wasser, die über unseren Köpfen vergossen wurden!“



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